Hauptschüler fördern

Aufgrund der zurückgehenden Bewerberzahlen wollen wir auch Talente für die Berufsausbildung „ausgraben", die bislang nicht im Fokus der Unternehmen standen. Dazu gehören vor allem Hauptschüler und die so genannten Altbewerber. Also Jugendliche, die im ersten Anlauf keine Ausbildung finden konnten. Dafür sind neue Ansätze im Übergangssystem notwendig.

Uebergangssysteme-verbessern

Im Regelfall mündet nur rund die Hälfte der Hauptschulabsolventen direkt in eine Ausbildung ein. Die anderen 50% werden durch berufsvorbereitende Maßnahmen aufgefangen (und reihen sich damit in die Altbewerber ein). Wir wollen die Verweildauer im Übergangssystem verkürzen und eine direkte Einmündung in eine berufliche Ausbildung schaffen. Da es zahlreiche dieser Übergangs-Maßnahmen gibt, bedarf es regional einer Abstimmung der beteiligten Akteure. Insbesondere die Arbeitsagentur, die Arge, die Jugendsozial- und Jugendberufshilfe, Landesbehörden, Landratsamt, Berufsschulzentren und Bildungsträger binden wir an einem „Runden Tisch" ein. Ebenso die Vertreter der Kammern, Innungen, Branchen- und Unternehmerverbände. Damit verzahnen sich Wirtschaft, Verwaltung und Bildung. Gemeinsam erarbeitete Lösungen können in regionalen Modellversuchen erprobt werden